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Kollagenvlies > Wundversorgung

Moderne Wundversorgung

Hintergrund

Chronische Wunden bedeuten für Patienten eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität: Schmerzen, eingeschränkte Mobilität bis hin zur sozialen Isolation. Die feuchte Wundbehandlung ermöglicht im Vergleich zur konventionellen, trockenen Behandlung einen beschleunigten Heilungsverlauf.

Feuchte Wundbehandlung

Wundversorgung

Eine effiziente feuchte Wundbehandlung muss zwei Leistungen erbringen: Exsudataufnahme und Bildung eines feuchten Wundmilieus. Die Gefahr, dass die Wunde austrocknet oder die Wundauflage mit dem Wundgrund verklebt, so wie es bei der trockenen Versorgung oft der Fall ist, besteht nicht. Der Anwendungsbereich umfasst neben chronischen auch akute Wunden mit eingeschränkter, gestörter oder verzögerter Wundheilung.

Produkte der feuchten Wundbehandlung, wie Kollagenvliese eignen sich besonders für sekundär heilende Wunden, bei denen die Auffüllung des Defektes durch Gewebeneubildung im Vordergrund steht. Denn in einem feuchtwarmen Milieu finden autolytische Prozesse wesentlich besser und schneller statt als in einem trockenen, krustösen Milieu. Somit ermöglicht eine solche Versorgung einen beschleunigten Wundverschluss. Die vollständige Resorption von Kollagenvliesen erübrigt zudem einen schmerzvollen Verbandswechsel.

Zur Herstellung der Kollagenvliese verwendet die medichema® GmbH porcines Kollagen Typ I. Durch spezielle Behandlungsschritte wird das reine Kollagen extrahiert und aufbereitet. Die Besonderheiten als Biomaterial bestehen in der Kombination aus guter Verträglichkeit und der positiven Wirkung auf alle Wundheilungsphasen.